11.09.2014

Rheinland ist innovative Region

Das Rheinland ist eine Region mit einem hohen Maß an Innovativität. Dies ist das Ergebnis einer Studie welche das Institut der deutschen Wirtschaft mit seiner Tochter IW Consult im Auftrag des Netzwerkes Innovative Werkstoffe Rheinland für die Bereiche Chemie, Kunststoff, Pharma, Metall und Gesundheit für den Zeitraum von 2009 bis 2013 durchgeführt hat.

Patente bzw. die Anmeldung von Patenten innerhalb einer Region sind ein guter Indikator für die Beschreibung von Innovationstätigkeit und –stärke. In vier von fünf Themenfeldern ist das Rheinland dabei weit überdurchschnittlich: In den Bereichen Chemie und Kunststoff lag die Erfinderdichte (jeweils fünffach), Pharma (2,5-fach) sowie Metall (zweifach) über dem Bundesdurchschnitt. Lediglich im Bereich Gesundheit entsprach die Erfinderdichte dem Bundesdurchschnitt.

Das höchste Wachstum wurde in den letzten Jahren in der Region in den Technologiefeldern Kunststoffverarbeitung und Metall verzeichnet. Insbesondere im Bereich Chemie zeichnen sich gute Zukunftsperspektiven ab. Die TOP-10-Unternehmen der Patentanmelder in der Region sind Bayer, Henkel, Lanxess, 3M, Siemens, SMS, Cognis IP, Qiagen, Evonik und Bayer Schering.

Als Basis für diese herausragende Innovativität stellt die Studie einerseits die Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Werkstoffbezug im Rheinland heraus, andererseits aber auch die vielen innovationsstarke Unternehmen.

Das Netzwerk Innovative Werkstoffe ist ein Zusammenschluss der Wirtschaftsförderungen der Städte Dormagen, Krefeld, Leverkusen, des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Rhein-Kreis Neuss und will über die aktuelle Entwicklung in der Werkstofftechnik informieren, eine Austauschplattform für Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft schaffen und die Region durch kooperative Maßnahmen stärken.